Kandidaturen der Parteien nicht gesichert: BZÖ und KPÖ brauchen noch Unterschriften
- FPÖ muss erstmals seit 1988 wieder sammeln gehen
- BZÖ befindet sich schon auf der letzten Zielgeraden

·GRAFIK: NÖ-Politiker im 'Vertrauens-Check'
"Landesvater" Pröll ist ungeschlagene Nummer 1
Für das Sammeln von Unterstützungserklärungen zur NÖ-Wahl 2008 am 9. März geht es ins "Finale". Insbesondere gilt das für das BZÖ und die KPÖ. "Schon erledigt" heißt es hingegen seitens der Freiheitlichen. Die Wahlvorschläge müssen bis 8. Februar zu Mittag eingebracht werden.
Nach ihrem "Absturz" vor fünf Jahren war die FPÖ in Niederösterreich erstmals seit 1988 wieder auf Unterschriften für die landesweite Kandidatur angewiesen. Um kanditieren zu können benötigen sie je 50 Unterschriften in jedem der 21 Bezirke. Das sei jedoch "kein Problem" gewesen, erklärte Landesgeschäftsführer Martin Huber auf Anfrage.
BZÖ in Zielgerade
"Wir sind fleißig am Sammeln und in der Zielgeraden", berichtete BZÖ-Landesobmann Peter Staudigl. Erste Bezirke seien "schon fertig". Die "interne Deadline" sei mit 6. Februar festgelegt.
Möglicherweise nicht landesweit kandidieren wird die KPÖ. "Ob wir alle Bezirke schaffen, ist offen", sagte Bundespressesprecherin Christiane Maringer. "Aber den Großteil werden wir hinkriegen." Vorerst habe die KPÖ ihr Antreten in zwölf der 21 Wahlkreise gesichert. Um Unterstützungserklärungen weiterhin geworben werde in den Bezirken Hollabrunn, Horn, Lilienfeld, Neunkirchen, St. Pölten, Scheibbs, Tulln, Waidhofen a.d Thaya und Wiener Neustadt. Insbesondere in Horn, Scheibbs und Neunkirchen "bange" die Partei um die nötige Anzahl von jeweils 50 Unterschriften.
Ebenfalls kandidieren wollen am 9. März "Die Christen-Partei" (DCP). "Mit Gottes Hilfe stellen wir uns dieser Herausforderung", ist der Homepage zu entnehmen.
(apa/red)
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