Erschreckende Bilanz zu Mopedunfällen '07:
Zahl der 15-jährigen Opfer auf Höchststand
- Fast 20 Prozent mehr Unfälle als im Jahr 2006
- Anteil der Mädchen unter Verunglückten gestiegen
·Mehrphasen-Fahr- ausbildung - Die Bilanz
28 % weniger Unfälle bei Führerscheinneulingen
·Die neuen EU-Führer- scheinrichtlinien
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Die Zahl der 15-Jährigen, die mit dem Moped verunglückten, hat im vergangenen Jahr einen Höchstwert erreicht. Nach Angaben der Statistik Austria gab es von Jänner bis November 2007 bei 1.456 derartigen Unfällen 1.387 Verletzte und sieben Tote. Im Vergleichszeitraum 2006 starben bei 1.229 Mopedunfällen drei 15-Jährige, 1.168 wurden verletzt.
Das Plus an Unfällen und Verletzten macht damit rund 19 Prozent aus, die Zahl der Toten stieg um 133 Prozent. In den ersten elf Monaten des Jahres 2005 gab es sechs Tote und 948 Verletzte. "Von 2002 bis 2006 hat sich die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten 15-jährigen Mopedlenker und -lenkerinnen versechsfacht", hieß es in einer Aussendung der Statistik Austria. Zugleich sei in diesem Zeitraum auch der Anteil der verunglückten Mädchen gestiegen: Von einem Fünftel auf ein Drittel.
Zugang zu Mopedausweis erleichtert
"Ab Oktober 2002 entfiel die auch mit Kosten verbundene verkehrspsychologische Untersuchung zur Erlangung des Mopedausweises für 15-Jährige. Seit April 2005 wurde der Zugang zum Mopedausweis nochmals erleichtert: Sie brauchen keine Bestätigung mehr von der Schule oder vom Arbeitgeber, dass der Weg zur Schule oder in die Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln unzumutbar sei", merkten die Statistiker an. 15-Jährigen kann nun nach Absolvierung einer theoretischen und praktischen Schulung sowie einer Einwilligungserklärung der Erziehungsberechtigten ein Mopedausweis ausgestellt werden. (apa/red)
