CO2-Marathon mit alternativen Antrieben: Alltagstauglichkeit von sechs Autos getestet
- ÖAMTC: Toyota Prius Hybrid war auch hier Testsieger
- Besonderheiten müssen allerdings beachtet werden

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Die hitzige Diskussion rund um den Klimaschutz steigert die Nachfrage nach umweltfreundlicheren Autos. Kein Wunder also, dass viele Autohersteller Fahrzeuge für Umweltbewusste anpreisen, bei denen neue Techniken und alternative Kraftstoffe kombiniert eingesetzt werden. Dadurch soll der Verbrauch und damit auch der CO2-Ausstoß der Fahrzeuge gesenkt werden. Der ÖAMTC hat sechs Fahrzeuge mit unterschiedlicher alternativer Technik auf ihre tatsächliche Umwelttauglichkeit geprüft. Als Sieger ging der Voll-Hybrid Toyota Prius 1.5 hervor, der besonders durch seine Eignung im Stadtbetrieb besticht.
Rund 100.000 Kilometer wurden im Praxistest in diesen Fahrzeugen zurückgelegt. Fazitl: Alle Modelle sind alltagstauglich und eine Alternative zu herkömmlichen Benzin- und Dieselfahrzeugen. Für umweltbewusste Autofahrer heißt es allerdings, gewisse Eigenheiten oder Einschränkungen in Kauf zu nehmen: Hybridautos sind - ähnlich wie Automatik-Autos - anders zu bedienen als herkömmliche Autos, alternative Kraftstoffe gibt es nur an ausgewählten Tankstellen, manchmal ist der Tankvorgang kompliziert.
Die getesteten Fahrzeuge
-) Ford Focus 1.8 FFV, 80 kW, Flexfuel, Ethanol
-) Honda Civic 1.3-DSi Hybrid, 127 kW, Mild-Hybrid Benzin
-) Skoda Oktavia RS 2.0 TDI, 92 kW, Diesel
-) Subaru Outback 2.5 ecomatic, Flüssiggas (LPG)
-) Toyota Prius 1.5 Hybrid, Voll-Hybrid Benzin
-) VW Touran EcoFuel, Erdgas (CNG)
Vier Sterne für fünf Testautos
Gesamtsieger und somit umweltfreundlichstes der getesteten Fahrzeuge beim EcoTest ist der Toyota Prius. An zweiter Stelle liegt der Honda Civic, gefolgt vom Skoda Oktavia, VW Touran und Ford Focus (dieser gerade noch mit vier Sternen). Der Subaru ist mit nur drei Sternen keine umweltbewusste Alternative zu den anderen Prüfungskandidaten.
Erdgas eigentlich teurer
Der CO2-Ausstoß liegt der Skoda nur knapp hinter dem Prius und schlägt sogar den Civic. Erdgas (Touran, Platz vier) ist derzeit kostenmäßig nur deshalb konkurrenzfähig, weil der Preis steuerlich gestützt ist. Die Technik als solche ist aber teuer und wird sich daher nur mit nachhaltiger Unterstützung durchsetzen, meint der ÖAMTC. Autogas (Subaru) ist zwar billig, verursacht aber das meiste CO2 - deshalb Platz fünf ex equo mit dem Ford. (OTS/red)
