Donnerstag, 24. Jänner 2008

Am 1. Februar muss das "Pickerl" kleben: Sonst drohen Lenker hohe Verkehrsstrafen

  • Vignette für das Jahr 2008 kostet 73,80 Euro
  • Plus: Die Vignette gibt es heuer in 2 Versionen

Am 1. Februar verliert die alte türkisblaue Vignette ihre Gültigkeit. Da der Ansturm auf das Autobahnpickerl Ende Jänner immer besonders groß ist, sollte man sich nicht mehr allzu lange Zeit lassen. Wer ohne Pickerl erwischt wird, muss mit hohen Strafen rechnen, warnte ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka.

Im günstigsten Fall kommt man mit einer Ersatzmaut von 120 Euro davon. Wer nicht sofort zahlen will, muss mit einer Anzeige und einer Geldstrafe von mindestens 300 Euro rechnen. "Schlimmstenfalls kann es bis zu 3.000 Euro teuer werden", erklärte die Clubjuristin.

Vignetten dürfen nur mehr auf die Windschutzscheibe, z.B. auf den linken Rand oder hinter den Rückspiegel, geklebt werden. Die Anbringung auf einer nicht versenkbaren, linken vorderen Seitenscheibe ist laut ÖAMTC seit einem Jahr nicht mehr gestattet. Die Vignette darf auch nicht durch einen dunklen Tönungsstreifen verdeckt werden. Außerdem sollte die Scheibentemperatur beim Anbringen des Mautpickerls nicht weniger als fünf Grad Celsius betragen und es sollten sich nicht mehr als zwei österreichische Vignetten gleichzeitig auf der Windschutzscheibe befinden.

Nicht erlaubt sind spezielle Folien, Saugnäpfe oder Klebebänder, die einen direkten Kontakt der Vignette mit der Windschutzscheibe verhindern. Das gilt als Vignetten-Manipulation und kostet mindestens 240 Euro. Wiederaufgeklebte Autobahnpickerl sind durch die Sicherheitsmerkmale erkennbar und ungültig. Wer mit einer solchen Vignette erwischt wird, muss ebenfalls mit Bestrafung rechnen. Der Preis hat sich dieses Jahr auf 73,80 Euro erhöht und ist damit um 1,20 Euro teurer als im vergangenen Jahr.

(APA/red)

24.1.2008 10:24