Motiviert für den Weg ins Fitness-Studio:
Bewegung senkt Brustkrebsrisiko um 40%
- Sport auch nach Tumor-Entfernung wieder möglich
- Präventionswirkung soll weiter erforscht werden

·Neue Methode der Brustkrebsbehandlung
Therapie soll gleich nach Mammographie einsetzen
·Brustkrebs: Definitiv keine Viruserkrankung
Lange unter Verdacht: Das Epstein-Barr-Virus
·Erhöhtes Brustkrebs- Risiko durch Östrogen
Hormontherapie kann auch Herzinfarkt auslösen
Frauen können ihr Brustkrebsrisiko mit regelmäßiger körperlicher Aktivität offenbar um bis zu 40 Prozent senken. Die Untersuchungen hätten "ernstzunehmende Hinweise" auf eine Präventionswirkung von Sport ergeben, erklärt Freerk Baumann, Mitglied in der Kommission "Sport und Krebs" der Deutschen Krebsgesellschaft.
Die Hinweise ergaben sich zunächst eher zufällig bei Auswertungen von Herz-Kreislauf-Studien und sind dann von epidemiologischen Untersuchungen mit mehreren tausend Probanden untermauert worden. Allerdings sind weitere Nachforschungen nötig, damit sich die Experten ein umfassendes Bild über Prävention durch körperliche Aktivität machen können, so Baumann.
Zurück ins Leben
Frauen nach Brustkrebs-Operationen sind früher vor Sport gewarnt worden. Dies wird nun infrage gestellt, die Bewegungsempfehlungen werden derzeit entsprechend überarbeitet. Inzwischen kann gesagt werden, dass Brustkrebspatientinnen nach Entfernung des Tumors und komplikationsfreier Abheilung praktisch alle Bewegungsformen wieder durchführen könnten. (apa/red)
