Von wegen knackiger Salat: Global 2000 warnt vor ungesunden Pestizid-Rückständen
- Kleinkinder werden durch chemische Keule gefährdet
- Gesunde Alternativen bietet saisionales Biogemüse

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Neues Bewusstsein für Körper und Ernährung
Salat ist vor allem in Herbst und Winter häufig mit Schadstoffen belastet. Das stellte die Umweltschutzorganisation Global 2000 bei stichprobenartigen Untersuchungen fest.
Für Lisa Kernegger, Pestizid-Expertin von Global 2000, ist Salat in der kalten Jahreszeit in unseren Breiten ein "Problemprodukt". Bei einem Test fand die Organisation in fünf von sieben Salaten Pestizidrückstände. Bei einem der geprüften Produkte wurde der gesetzlich erlaubte Höchstwert überschritten.
Gefahr für Kleinkinder
Ein anderer Salat könnte laut Global 2000 die Gesundheit von Kleinkindern gefährden. "Das Problem ist, dass die österreichische Gesetzeslage es zulässt, dass Obst und Gemüse verkauft werden darf, obwohl eine akute Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden kann", kritisierte Kernegger.
Gesunde Alternativen
In Herbst und Winter ist der Salat laut Kernegger durch die schlechte Witterung besonders anfällig für Krankheiten und wird daher häufiger mit Pestiziden besprüht. "Dazu kommt, dass sich Pestizide zu dieser Jahreszeit langsamer abbauen", so die Expertin. Global 2000 empfiehlt in Herbst und Winter vor allem auf saisonales Biogemüse wie etwa Chinakohl, Kraut, Endivien, Karotten, Sellerie, Lauch, Pastinaken und Zuckerhut zurückzugreifen. (APA/red)
