Frauen bekommen bei uns nur halbe Jobs: Österreich liegt mit 41,5% im EU-Spitzenfeld
- Teilzeitarbeit bei Männern liegt nur bei 7,4 Prozent
- Spitzenreiter ist Holland - Schlusslicht die Slowakei
Frauen, die in Österreich arbeiten, arbeiten meist weniger als 38 Stunden in der Woche. Eine aktuelle EU-Studie zeigt, dass 41,5 Prozent der erwerbstätigen Frauen Teilzeitarbeit nachgehen. Damit liegt Österreich im EU-Spitzenfeld. Schlusslicht ist die Slowakei - hier gehen nur 4,7 Prozent der Frauen Teilzeitbeschäftigungen nach.
Österreichs Frauen weisen mit 41,5 Prozent die fünfthöchste Teilzeitbeschäftigung in der EU auf. Nach dem jüngsten EU-Genderbericht mit Daten aus 2007 lagen lediglich Frauen in den Niederlanden mit 74,9 Prozent Teilzeitanteil, Deutschland (46,2), Großbritannien (42,5) und Belgien (41,9) vor Österreich. Den geringsten Teilzeitanteil bei Frauen gibt es in der Slowakei mit nur 4,7 Prozent.
Männer im Mittelfeld
Bei den Männern liegt Österreich - bezogen auf die Teilzeitarbeit - mit einem Anteil von 7,4 Prozent im Mittelfeld. Den höchsten Anteil weisen hier Niederländer mit 23,7 Prozent auf, gefolgt von Dänemark (13,6), Schweden (11,7) und Großbritannien (10,8). Der geringster Teilzeitanteil bei Männern wird in der Slowakei (1,1 Prozent) und in Bulgarien (1,5) verzeichnet.
Geringster Unterschied in Bulgarien
Den geringsten Unterschied des Anteils der Teilzeitarbeit zwischen Frauen und Männern gibt es in Bulgarien (die Frauen haben einen nur 0,8 Prozent höheren Anteil). Das stärkste Auseinanderklaffen wird in den Niederlanden registriert, wo der Unterschied 51,2 Prozent beträgt. (apa/red)
