Irrer Test im Weltall: Japaner erforscht den Flug des Boomerangs in Schwerelosigkeit
- Astronaut nimmt eigenen Bomerang mit zur ISS
- Wurftraining mit Weltmeister vor dem Ernstfall im All
·Satellit Thuraya-3
ins Weltall geschickt
"Bilderbuchstart" der Rakete über dem Pazifik
Wie verhält sich ein Boomerang in der Schwerelosigkeit? Diese Frage will der 53-jährige Takao Doi bei seinem Flug zur Internationalen Raumstation (ISS) beantworten. Der Astronaut, der eine japanische Forschungsstation in der ISS einrichten soll, wolle deshalb in der ISS einen Boomerang werfen, teilte ein Sprecher der Raumfahrtbehörde mit. Es wird angenommen, dass die Schwerkraft einen Einfluss darauf hat, dass der Boomerang zu seinem Werfer zurückkommt - allerdings gab es noch keine Experimente in der Schwerelosigkeit.
"Herr Doi wird bei der kommenden Mission einen Papierboomerang bei sich haben, und wir gehen davon aus, dass er ihn testen wird, wenn er etwas Zeit hat", sagte der Sprecher. Presseberichten zufolge hatte der japanische Boomerang-Weltmeister Yasuhiro Togai eine entsprechende Anfrage an den Astronauten gerichtet. Demnach veranstalteten die beiden auch schon gemeinsame Wurfübungen.
(apa/red)
