April, April bei der Europameisterschaft:
Sonne & Regen wechseln im Tagesrhythmus
- Temperaturschwankungen zwischen 10 und 25 Grad
- Um die Monatsmitte droht den Fans die "Schafskälte"

April April, der macht was er will - wettertechnisch dürfte das auch für den Juni gelten. Für die EURO 2008 ist also nicht mit reiner Sommerhitze zu rechnen. Langjährige Durchschnittswerte der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zeichnen ein durchaus wechselhaftes Bild für das ganze Land. Und auch die traditionelle Schafskälte Mitte Juni könnte den Fußballfans einen Strich durch die Rechnung machen.
Sonne und Regen - zwei Wetterphänomene, die den Monat beherrschen. So regnete es laut ZAMG in den vergangenen 150 Jahren in Wien im Juni an durchschnittlich 16 Tagen. Gleichzeitig gab es im Mittel 20 Tage mit mehr als fünf Stunden Sonnenschein und 13 Sommertage - also Tage mit über 25 Grad. Tage ganz ohne Sonne sind hingegen rar. Sehr ähnliche Werte konnten auch in den Landeshauptstädten festgestellt werden.
Hitze und Kälte
Auch die Temperaturen werfen ein unbeständiges Licht auf den Juni. Vom absoluten Minimum mit 1,1 Grad in Innsbruck bis zum absoluten Maximum mit 36,5 Grad in Wien war schon alles da. Mittelwerte zeigen aber, dass sich die Temperaturen in ganz Österreich zwischen 10 und 25 Grad bewegen.
Schafskälte
Eine Wettererscheinung, von der Fans und Veranstalter in der Monatsmitte heimgesucht werden könnten, ist die sogenannte Schafskälte. Dabei bricht eine feuchte und kühle Nordwestströmung über das Land herein und sorgt für einen Temperatursturz. Eine solche Phase kann bis zu zwei Wochen andauern und immer wieder schwer prognostizierbare Regenschauer mitbringen. Wer sich im Stadion und auf den Fanmeilen aufhält, sollte also für jedes Wetter gerüstet sein.
(apa/red)










