Montag, 28. Jänner 2008

Kennedy-Clan stellt sich hinter Obama: Senator unterstützt Präsidenten-Kandidaten

  • Zählt zu einflussreichsten Politikern im Kongress
  • JFK-Tochter vergleicht Barack Obama mit ihrem Vater

Senator Edward Kennedy gibt im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei Barack Obama den Vorzug vor Hillary Clinton. Der 75-jährige Bruder des 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy zählt zu den einflussreichsten Politikern im Kongress und gilt als Ikone der Liberalen in der Demokratischen Partei.

Mit einem zweiten Sieg bei den Vorwahlen behauptete Obama seine Chance auf die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Er gewann mit 55 Prozent der Stimmen die Vorwahl in South Carolina und profitierte dabei von einer massiven Unterstützung der schwarzen Wähler in diesem Südstaat, die sich zu 80 Prozent für den dunkelhäutigen Politiker entschieden. Seine insgesamt weiter vorn liegende Rivalin Clinton kam mit 27 Prozent auf den zweiten Platz.

Obama wollte sich zu der Unterstützung aus dem Kennedy-Clan nicht äußern. Er wolle die Erklärung des Senators aus Massachusetts nicht vorwegnehmen. "Aber natürlich würde sich jeder Kandidat der Demokraten über die Unterstützung Ted Kennedys freuen", sagte Obama in einem Interview des Fernsehsenders ABC.

Auch Caroline Kennedy, die Tochter John F. Kennedys, stellte sich hinter Obama. Sie verglich ihn in einem Beitrag für die "New York Times" mit ihrem Vater.

(apa/red)

28.1.2008 18:50