Scharfe Wortgefechte unter Demokraten:
Obama bezichtigt Clintons Mann der Lüge
- Ex-Präsident warf ihm "Lob" von Reagans Politik vor
- Nächste Vorwahlen am 26. Jänner in South Carolina
·Obama liegt in South Carolina klar voran
Umfrage: Clinton weit abgeschlagen hinter ihm
·USA: "Will nicht Yeti im Weißen Haus sein!"
Bill aber im Zentrum der Clinton & Obama-Debatte
·Obama und Clinton haben einen Traum
Demokraten buhlen um Stimmen der Schwarzen
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Erobert Obama oder McCain das Weiße Haus?
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Großer Andrang auf dem Weg in das Weiße Haus
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Vor den Vorwahlen im US-Bundesstaat South Carolina hat der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack Obama seine parteiinterne Rivalin Hillary Clinton erneut scharf angegriffen. In der Morgensendung "Good Morning America" des Fernsehsenders ABC bezichtigte der Senator aus Illinois Clintons Ehemann, den früheren US-Präsidenten Bill Clinton der Lüge.
Wenn (Bill) Clinton ihn angreife, solle er dies auf der Basis von Tatsachen und politischen Differenzen tun, sagte Obama mit Blick auf den Vorwurf, er habe die Politik des republikanischen Ex-Präsidenten Ronald Reagan gelobt. Obama sagte erneut, das Clinton-Lager habe seine Äußerungen über Reagan bewusst verzerrt dargestellt.
Bei einer TV-Debatte hatte Hillary Clinton zu Obama gesagt, sie habe dessen Äußerungen über Reagan niemals kritisiert. "Aber Ihr Mann", entgegnete Obama. Sie sei hier, nicht Bill Clinton, erwiderte die Senatorin aus New York. Bei den Demokraten war zuletzt Kritik an der Einmischung des Ex-Präsidenten in den Wahlkampf seiner Frau laut geworden.
Obama wurde in Rock Hill im Bundesstaat South Carolina von Anhängern begeistert empfangen. In dem Südstaat finden die Vorwahlen der Demokratischen Partei für die Präsidentschaftskandidatur statt. 30 Prozent der Einwohner sind Afroamerikaner. Viele von ihnen sind stolz, dass der Sohn eines Schwarzen um die Präsidentschaftskandidatur kämpft. Laut einer aktuellen Umfrage des Instituts Zogby liegt Obama 19 Prozentpunkte vor Clinton. Diese hielt sich in den Bundesstaaten New Jersey und Pennsylvania auf, wo am "Super-Dienstag", dem 5. Februar, über die Präsidentschaftskandidaten abgestimmt wird. (apa/red)
