Explosion bei einem Eislaufplatz in Südtirol:
Während Wartungsarbeiten an Kühlanlage
- Austritt größerer Mengen ätzenden Ammoniaks
- Unfall forderte einen Toten und zwei Verletzte

Einen Toten und zwei Verletzte hat die Explosion einer Ammoniak-Flasche bei einem Eislaufplatz in Auer in Südtirol gefordert. Acht Kinder einer Schulklasse, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls am Eislaufplatz aufhielten, mussten zur Untersuchung ins Krankenhaus in Bozen eingeliefert werden. Die Unfallursache war vorerst noch unklar.
Zu dem Unfall war es beim Ausladen der Flasche aus dem Fahrzeug einer Kältetechnik-Firma gekommen, erklärte ein Sprecher der Berufsfeuerwehr Bozen gegenüber der APA. Dabei wurden ein Techniker der Firma durch die Trümmerteile getötet und ein weiterer Mitarbeiter leicht verletzt. Auch der Lehrer der Schulklasse erlitt leichte Verletzungen.
Keine gravierenden Gesundheitsschäden bei Schülern
Bei der Explosion traten größere Mengen des ätzenden Ammoniaks aus. Die Kinder atmeten das Gas ein und klagten über Reizungen, weshalb sie sofort ins Krankenhaus gebracht wurden. Die Schüler hätten aber keine gravierenden gesundheitlichen Schäden davongetragen. Die beiden Techniker der Kältetechnikfirma sollten Wartungsarbeiten bei der Kühlanlage des Eislaufplatzes durchführen. Ammoniak wird zur Kühlung verwendet.
(apa/red)
