"Wollen Klarheit durch Mehrheit herstellen":
ÖVP greift wieder nach der "50-Plus-Marke"
- Erwin Pröll will keine "verwaschene Verhältnisse"
- VP plant nur 'kurzen Wahlkampf von wenigen Wochen'

Das Wahlziel der Volkspartei NÖ heiße "Klarheit durch Mehrheit", sagte Landeshauptmann Erwin Pröll. "Klarheit ist 50 plus." Klare Verhältnisse seien erforderlich, damit im Land weiter erfolgreich gearbeitet werden könne. Was "verwaschene Verhältnisse" bedeuten, "da brauchen wir nicht weit zu schauen - nur von Poysdorf nach Wien". Der Landeshauptmann: "Das wünsche ich für Niederösterreich nicht."
Pröll betonte, dass das Land auch wegen seiner "unglaublich dynamischen Entwicklung" einen "kurzen Wahlkampf" brauche. Niederösterreich stehe im Hinblick auf Weiterentwicklung nicht nur in nationaler, sondern auch in internationaler Konkurrenz. Das spreche ebenfalls für einen "kurzen Wahlkampf von wenigen Wochen".
Nicht mit Wahlkampftönen belasten
Pröll bezeichnete es als "gute Tradition", die Bevölkerung in Ferien und zu religiösen Feiertagen nicht mit Wahlkampftönen zu belasten. Der Kalender gebe zwei Fakten vor: Semesterferien und die Karwoche mit Ostern. Ein Termin erst Ende April hätte auch deshalb einen dreimonatigen Wahlkampf bedeutet, weil Mitbewerber schon jetzt plakatieren würden.
Er sei überzeugt, so Pröll, dass sich die Bevölkerung in den vergangenen fünf Jahren ein "genaues Bild von der Arbeit im Land gemacht" habe. Genauso würden die Niederösterreicher wissen, wer "mitgeschwommen" und wer "überhaupt nicht vorhanden" gewesen sei.
Klare Verhältnisse
Klare Verhältnisse am Wahltag würden bedeuten, dass schon im März "ein neuer Landtag und eine neue Landesregierung - Prölls Team bleibt unverändert, Anm. - arbeitsfähig sind". Bis zu den Semesterferien stünde nun noch "harte Arbeit" an. Dann werde ein "kurzer, intensiver, pointierter, profilierter Wahlkampf" folgen. Bereits am nächsten "muss die Arbeit fortgesetzt werden", betonte der Landeshauptmann.
(apa/red)
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