Schwerer Unfall auf Westautobahn in Melk:
Pkw-Lenker fuhr ungebremst auf Lkw auf
- Autofahrer schwer verletzt ins KH St. Pölten gebracht
- Lkw-Lenker blieb beim Aufprall gänzlich unverletzt

Für kilometerlange Stauungen hat ein schwerer Unfall auf der Westautobahn (A1) gesorgt. Laut NÖ Sicherheitsdirektion war ein 35-jähriger slowakischer Kraftfahrer in Fahrtrichtung Wien unterwegs gewesen, als im Gemeindegebiet von Hürm (Bezirk Melk) ein Pkw vermutlich ungebremst auf seinen Lkw auffuhr.
Der Lkw geriet ins Schleudern, prallte gegen die Seitenleitschiene, von wo das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn katapultiert wurde, umstürzte und auf dem ersten und zweiten Fahrstreifen liegen blieb. Der Pkw kam rund acht Meter nach dem Lkw zum Stillstand, der Lenker wurde in dem Wrack eingeklemmt und schwer verletzt. Er wurde von der Feuerwehr geborgen und mit dem Notarztwagen in das Landesklinikum St. Pölten eingeliefert.
Folgeunfall
Der 63-jährige Lenker des nachfolgenden Pkw aus Deutschland konnte nicht mehr anhalten, streifte mit seinem Fahrzeug den auf der Fahrbahn liegenden Lkw, geriet ins Schleudern und schlitterte anschließend die Betonmitteltrennwand entlang. Der 63-Jährige blieb dabei ebenso unverletzt der Lkw-Lenker.
Kilometerlanger Stau
An der Unfallstelle waren der Pannenstreifen sowie der erste und zweite Fahrstreifen wegen der beteiligten Fahrzeuge und der Bergungsarbeiten stundenlang blockiert. Der Verkehr wurde am dritten Fahrstreifen vorbeigeleitet, dennoch bildete sich ein vier Kilometer langer Stau.
(apa/red)
