Brand in burgenländischem Altenwohnheim:
Feuerwehr-Großeinsatz verhindert Tragödie
- Vier Bewohner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung
- Feuer konnte nach einer Stunde gelöscht werden

Ein Brand im Altenwohn- und Pflegeheim "Haus Harmonie" in Neufeld an der Leitha im Burgenland hat einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rotem Kreuz ausgelöst. Aus unbekannter Ursache war in einem der Zimmer im ersten Stock Feuer ausgebrochen. Die Bewohner der Etage und des Pflegetraktes im zweiten Stock mussten in Sicherheit gebracht werden. Vier Heimbewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Spitäler gebracht.
Beim Eintreffen der Feuerwehr drang bereits Qualm aus dem Gebäude, schilderte ein Sprecher. Mit Hilfe von schwerem Atemschutz gelang es der Feuerwehr, zwei Personen aus dem ersten Stock zu bergen und sie dem Roten Kreuz zu übergeben.
Die Feuerwehren von Eisenstadt, Steinbrunn und Hornstein im Burgenland sowie aus Ebenfurth, Zillingdorf-Bergwerk und Pottendorf in Niederösterreich wurden ebenfalls alarmiert. Die Helfer brachten die Bewohner aus dem zweiten Stock des Pflegeheimes in Sicherheit. Nach gut einer Stunde konnte die Feuerwehr "Brand aus" geben.
Vier Heimbewohner wurden nach Angaben von "144 - Notruf NÖ" mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Krankenhäuser nach Eisenstadt und Wiener Neustadt gebracht. Das Rote Kreuz war mit vier Rettungsfahrzeugen aus Ebenfurth sowie zwei Wägen aus Wiener Neustadt an Ort und Stelle. Aus dem Burgenland waren ein Notarztwagen und ein Rettungsfahrzeug im Einsatz. (apa/red)
