Dreckiges Nummerntaferl unerwünscht:
Jedem 10. Österreicher ist das aber egal
- Wagen-Identität muss zweifelsfrei erkennbar sein
- Polizei straft Dreckspatzen mit bis zu 5.000 Euro ab

·Das Auto bleibt den Österreichern heilig
Hoher Spritpreis ändert nichts an Pkw-Nutzung
·Österreicher sind
"Warnwesten-Muffel"
ARBÖ: Jeder Vierte hat keine in seinem Auto
Erlaubte Höchstgeschwindigkeit eingehalten, Winterreifen brav montiert - und trotzdem von der Polizei aufgehalten? Dann könnte es an den stark verschmutzten Nummerntafeln liegen. Laut ARBÖ ist in Österreich jeder zehnte Autofahrer mit kaum bis gar nicht lesbaren Kennzeichen unterwegs. Im Regelfall bestehen die Beamten auf die sofortige Reinigung, der Strafrahmen erstreckt sich jedoch bis 5.000 Euro.
"Jüngste Stichproben haben gezeigt, dass zehn Prozent der Lenker mit verschmutzten Kennzeichen unterwegs sind", berichtete Thomas Woitsch vom ARBÖ. Der Verkehrsexperte warnte ausdrücklich vor "empfindlichen Strafen". "Jeder Autofahrer muss dafür sorgen, dass die Identität seines Wagens immer zweifelsfrei erkennbar ist. Dazu zählt auch ein lesbares Kennzeichen."
Nur wenn man den Polizisten glaubhaft versichern kann, dass man beispielsweise eine stundenlange Autofahrt hinter sich hat, darf man nicht bestraft werden. Wer ein verschmutztes Fahrzeug hat, sollte die Reinigung des Autos nicht auf die lange Bank schieben, rät der ARBÖ. Woitsch: "Die derzeit nicht allzu tiefen Temperaturen lassen eine Fahrt durch die Waschstraße problemlos zu." (apa/red)
