Österreichs Top-Feriendestinationen 2007:
Wien und Salzburg beliebteste Reiseziele
- Mozartjahr bringt Tourismus-Plus in Stadt Salzburg
- Aufschwung in Wien durch EU-Ratspräsidentschaft

·GRAFIK: Tourismus-
Regionen in Österreich
Ankünfte, Nächtigungen, Auslastung, Bettenumsatz
·Studie: Österreichs Winter-Destinationen
"Risiko Klimawandel" für die Tourismusbranche
Das Mozartjahr hat der Stadt Salzburg einen gewaltigen touristischen Schub gebracht. Die Mozartstadt katapultierte sich damit gemeinsam mit Wien an die Spitze der österreichischen Top-Destinationen. Zu den weiteren Top-Destinationen zählen laut der Destinationsstudie der Österreichischen Hoteliervereinigung das Tiroler Zillertal, die Thermenwelt Burgenland und der steirische Katschberg.
Die Studie wurde heuer zum mittlerweile zehnten Mal erstellt, die Daten stammen von der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT). Bewertet wurden die Zahl der Ankünfte, Nächtigungen, die Auslastung in der Hotellerie und Beherbergungsumsatz von rund 1.950 Gemeinden. Weiters sehr positiv abgeschnitten haben das Salzkammergut, die Europasportregion Zell am See/Kaprun, die Salzburger Sportwelt, der Wienerwald und Obertauern.
"Sehr gut" für Stadt Salzburg in jeder Kategorie
Die Bundeshauptstadt Wien, die auch von der EU-Ratspräsidentschaft profitierte, blieb zwar bei Ankünften, Nächtigungen und Beherbergungsumsatz ungeschlagen, die Stadt Salzburg schnitt aber insgesamt in allen Kategorien sehr gut ab und konnte im Jahr 2006 die bessere Auslastungssteigerung vorweisen. Wien hat mehr als 590.000 zusätzliche Nächtigungen vorzuweisen, Salzburg und Umgebung rund 367.000.
Salzburg und Wien auf Spitzenplätzen
"Salzburg und Wien liegen sowohl in den Einzelwertungen als auch im Gesamtranking immer auf Spitzenplätzen", so der ÖHV- Generalsekretär Thomas Reisenzahn. Darin spiegle sich der Boom im Städtetourismus wie auch das starke Interesse an Sonderereignissen wie dem Mozartjahr 2006 und der Rad-WM wider. Darüber hinaus wirke sich die Aufnahme ins Streckennetz von Europas Billigfliegern sowie der Internationalisierungsgrad positiv aus.
Villach verzeichnet Verluste
Verloren haben hingegen die Region Villach mit dem Faaker und Ossiacher See. Sie büßten fast 138.000 Nächtigungen ein, ebenso die Wörthersee-Region (-94.000). Auch das Ötztal hatte empfindliche Nächtigungsrückgänge von 97.000 Übernachtungen zu verkraften.
(apa/red)
