MySpace verschärft Schutz für Jugendliche:
Communities durch Pädophile gefährdet
- USA: Zunehmender Druck von Eltern und Behörden
- Task-Force zur Überwachung und Aufklärung geplant

·No Space für verur- teilte Sexualstraftäter
USA: MySpace löscht Seiten von Triebtätern
·Das Internet fördert Selbstdarstellung
Immer mehr Menschen machen sich öffentlich
·Rauer Umgangston dominiert das Web 2.0
Führt die Anonymität zur Sittenverwahrlosung?
Unter wachsendem Druck von Eltern und Behörden hat sich die Internet-Community MySpace entschlossen, Schritte zum wirksamen Schutz von Minderjährigen vor sexuellen Übergriffen zu ergreifen. Dazu gehören eine Task-Force zur Überwachung des Netzwerks und eine gezielte Aufklärung der Minderjährigen.
"Wir müssen den Kindern immer sagen, dass sie nicht nur etwas in den Computer tippen", sagte der Generalstaatsanwalt von North Carolina, Roy Cooper. "Sie teilen sich selbst der ganzen Welt mit." MySpace hat mehr als 200 Millionen registrierte Nutzer, bei Facebook sind es 61 Millionen. Die Justizbehörden der USA haben zuletzt zunehmende Hinweise darauf erhalten, dass diese Communities gezielt von Straftätern aufgesucht werden, die Kontakte zu Minderjährigen suchen.
Kritiker bemängelten, dass die Vereinbarung von MySpace mit 49 der 50 US-Staaten keine konkreten Richtlinien enthalte. Der einzige Staat, der dem Abkommen fern blieb, ist Texas. Dessen Generalstaatsanwalt erklärte, er könne keine Regelung unterstützen, die nicht eine verbindliche Alterskontrolle der Mitglieder vorsehe.
