Ölpreis entfernt sich von 100-Dollar-Marke:
OPEC signalisiert verstärkte Ölförderung
- "Tiefstand": Marke lag zuletzt bei 91,69 US-Dollar
- Preise zudem aus Angst vor US-Rezession gedrückt

·100-Dollar-Ölpreis als Konjunkturbremse
Rekord-Werte stoppen das Wirtschaftswachstum
·Börsenkurse LIVE: Immer up-to-date
Jetzt die aktuellsten Börsenkurse checken
·So können auch Sie viel Sprit einsparen
Den Treibstoffverbrauch optimieren & Geld sparen
·TANKEN: Hier finden Sie den billigsten Sprit
Die günstigsten Tank- stellen auf einen Blick
Der US-Ölpreis ist weiter gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im Februar kostete im frühen Handel 91,69 Dollar (61,59 Euro) und damit 21 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Die Anfang des Jahres kurzzeitig übersprungene Marke von 100 Dollar gerät damit weiter aus dem Blickfeld.
Bereits vor kurzem hatte der US-Ölpreis über zwei Dollar nachgegeben, nachdem der saudische Öl-Minister Ali al-Naimi die Bereitschaft seines Landes zur Ausweitung der Ölförderung signalisiert hatte. Zudem seien die Ölpreise gedrückt worden von Sorgen um ein Abgleiten der US-Konjunktur in eine Rezession, hieß es bei Händlern. Die USA sind der weltweit größte Ölverbraucher.
Weichenstellung bei der OPEC
Das Öl-Förderkartell OPEC ist nach Angaben seines Generalsekretärs zur Erhöhung der Fördermengen bereit, sollten die weltweiten Lagerbestände zu niedrig sein. Allerdings sei dies derzeit nicht der Fall, sagte Abdullah al-Badri. "Die Lagerbestände in den OECD-Staaten liegen im Fünf-Jahres-Durchschnitt", sagte der Generalsekretär zu Journalisten in der zypriotischen Hauptstadt Nicosia.
Das nächste Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) findet am 1. Februar in Wien statt. Weitere Beratungen über die Ölfördermenge sind für den 5. März geplant. Bei ihrem letzten Treffen im Dezember trotzten die 13 Mitgliedsländer Beschwerden in den Industrieländer über die hohen Ölpreise und ließen die Fördermengen unverändert. Die OPEC kontrolliert rund ein Drittel der weltweiten Erdöl-Produktion. (apa/red)

