"Über Weihnachten in sich gegangen?": Vor BAWAG-Kadi geht's heute um offene Fragen
- Richterin Bandion-Ortner hofft auf Weihnachtssegen
- Elsner-Rechtsanwalt will neue Beweisanträge stellen

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Heute geht der BAWAG-Strafprozess im Wiener Landesgericht weiter. Am 56. Verhandlungstag sollen in der Befragung einige noch offene Themen geklärt werden. Der Verteidiger von Ex-BAWAG-Chef Helmut Elsner, Anwalt Wolfgang Schubert, will neue Beweisanträge stellen.
Eine "Anregung" gab Richterin Claudia Bandion-Ortner den neun Angeklagten für den nächsten Prozesstag mit: "Vielleicht überlegt sich der eine oder andere noch ein Geständnis oder ein Teilgeständnis, vielleicht ist jemand in sich gegangen über Weihnachten", meinte die Richterin zum Abschluss der Verhandlung. Bisher haben Ex-BAWAG-Generaldirektor Johann Zwettler und Ex-BAWAG-Aufsichtsratspräsident Günter Weninger Teilgeständnisse abgelegt.
Ein Geständnis wirkt sich bei einer allfälligen Verurteilung strafmildernd aus. Für alle Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.
(apa/red)

