Start in den Afrika-Cup mit viel Bauchweh: Tunesien & Südafrika mit holprigem Auftakt
- Späte Ausgleichstreffer bewahren vor Niederlagen
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Mit späten Ausgleichstoren haben Tunesien und Südafrika beim Afrika-Cup in Ghana jeweils einen Fehlstart verhindert. Die vom Franzosen Roger Lemerre trainierten Tunesier, die im November 2007 gegen Österreich 0:0 gespielt hatten, trennten sich von Senegal 2:2. Südafrika kam gegen Angola nicht über ein 1:1 hinaus.
Tunesien erwischte gegen Senegal den besseren Start und ging durch Issam Jemaa von RC Lens bereits in der neunten Minute in Führung. Der Senegal brauchte bis kurz vor der Pause, um sich von diesem Schock zu erholen. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs gelang Bayal Sall von Saint-Etienne aber der Ausgleich. Der Treffer beflügelte das Team des polnischen Trainers Henryk Kasperczak.
In der 65. Minute brachte Diomansy Kamara vom englischen Erstligisten Fulham den Senegal sogar in Führung. Doch angetrieben vom Nürnberger Jawhar Mnari drängte Tunesien, das den Afrika Cup 2004 gewinnen konnte, auf den Ausgleich. Mejdi Traoui war es, der sieben Minuten vor dem Ende das viel umjubelte 2:2 erzielte. Die Vorarbeit leistete Mnari.
Im zweiten Spiel der Gruppe D sah Angola bereits wie der sichere Sieger aus. Der seit Anfang des Jahres bei Manchester United unter Vertrag stehende Manucho hatte den WM-Teilnehmer von 2006 in der 31. Minute per Kopf in Führung gebracht. Die Südafrikaner, 2010 Ausrichter der ersten WM in Afrika, kamen erst drei Minuten vor dem Schlusspfiff durch den bei Club Brügge unter Vertrag stehenden Elrio van Heerden zum Ausgleich.
(apa/red)
