EU betont Dringlichkeit von Verhandlungen
im Nahen Osten: Gewalt muss Ende nehmen
- Solana appeliert, 'Kreislauf der Gewalt zu stoppen'
- Sowohl Israelis als auch Palästinenser sind ermahnt
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Nach dem blutigen Einsatz der israelischen Armee im Gazastreifen hat die Europäische Union Israelis und Palästinenser zur Ruhe aufgerufen. Beide Seiten seien aufgefordert, "sich zurückzuhalten und einen Rückgriff auf Gewalt zu vermeiden", erklärte die slowenische EU-Ratspräsidentschaft in Brüssel. Der EU-Vorsitz brachte seine "tiefe Beunruhigung" über die Kämpfe zum Ausdruck und rief zugleich die israelische Regierung und die palästinensische Autonomiebehörde auf, ihre Gespräche für einen Frieden im Nahen Osten fortzusetzen.
Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana appellierte in einer Erklärung an Israelis und Palästinenser, "den Kreislauf der Gewalt zu stoppen". Dieser nähre lediglich "neue Schreckenstaten und wird zu neuen Leiden bei der Bevölkerung der Region führen". Die jüngste Gewalt im Nahen Osten verdeutliche die Notwendigkeit, den israelisch-palästinensischen Konflikt durch Verhandlungen zu lösen, betonte Solana. (APA/red)
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