Pakistans Armee nun ohne Hemmungen: Musharraf erteilt für Wahlen Schießbefehl
- Um Ausschreitungen bei Urnengang zu verhindern
- Nach Ermordung Bhuttos auf 18. Februar verschoben
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als Attentäter verdächtigt
Bei den anstehenden Parlamentswahlen in Pakistan sollen nach den Worten von Präsident Pervez Musharraf gewaltsame Störungen mit allem Mitteln verhindert werden. Die Armee werde den Befehl erhalten, auf jeden zu schießen, der die für den 18. Februar geplante Abstimmung gewaltsam behindern wolle.
Die ursprünglich am 8. Jänner vorgesehenen Wahlen zur Nationalversammlung und zu dem Parlamenten in vier Provinzen des Landes wurden nach der Ermordung von Oppositionsführerin Benazir Bhutto verschoben. Der Anschlag auf die Politikerin hatte zu schweren Unruhen vor allem in Bhuttos Heimatprovinz Sindh geführt, bei denen rund 50 Menschen getötet wurden. Die Regierung werde nicht zulassen, dass sich dies wiederhole, sagte Musharraf vor Geschäftsleuten in Karatschi. (apa/red)
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