Dienstag, 15. Jänner 2008

Blutiger Bombenanschlag in Südthailand: 37 Verletzte bei Attentat auf großem Markt

  • Sprengsatz in Motorrad: Fernzündung per Handy
  • Zweiter Anschlag in zwei Tagen: Unruhen nehmen zu

Nach der blutigen Separatistenattacke gegen Soldaten im muslimischen Süden Thailands sind bei einem Bombenanschlag 37 Menschen verletzt worden. Der Sprengsatz sei in einem Motorrad in der Nähe des vielbesuchten Marktes von Yala deponiert gewesen, berichtete die Polizei. Die Explosion sei ferngesteuert mit einem Handy ausgelöst worden. In der Nachbarprovinz Narathiwat waren zuvor acht Soldaten in einen Hinterhalt geraten und ermordet worden.

In den drei überwiegend muslimischen südlichen Provinzen Thailands kämpfen Separatisten seit Jahren für die Abspaltung von dem hauptsächlich buddhistischen Thailand. Seit 2004 sind dabei mehr als 2.500 Menschen ums Leben gekommen. Bombenanschläge wie der vom Dienstag sollen den Menschen zeigen, dass die Staatsmacht nicht in der Lage ist, ihre Sicherheit zu gewährleisten, sagen Analysten.

(apa/red)

15.1.2008 09:25