Nach dem Taliban-Attentat in Afghanistan:
Norwegens Außenminister Störe reist ab
- Bei Anschlag in Kabul sieben Menschen umgekommen
- Norwegen derzeit mit 450 Soldaten dort im Einsatz
·Anschlag auf Hotel: Verdächtige verhaftet
Afghanistan: Sieben Menschen wurden getötet
·Afghanistan weist UNO-Diplomaten aus
Soll angeblich Kontakte mit Taliban gehabt haben
Norwegens Außenminister Jonas Gahr Störe bricht seinen Afghanistan-Besuch nach dem Bombenanschlag in Kabul ab und reist im Lauf des Tages nach Oslo zurück. Das kündigte Ministerpräsident Jens Stoltenberg im TV-Sender NRK an. Bei dem Anschlag in Störes Hotel in der afghanischen Hauptstadt waren sieben Menschen ums Leben gekommen, darunter ein norwegischer Journalist. Der Minister blieb unverletzt. Einer seiner Mitarbeiter erlitt schwere Verletzungen. Sein Zustand wurde als ernst bezeichnet.
Stoltenberg sagte, der Anschlag werde nichts am norwegischen Einsatz in Afghanistan mit derzeit 450 Soldaten ändern. Er zeige aber, dass es noch ein weiter Weg sei, bis die nötige Sicherheit im Land einschließlich der Hauptstadt Kabul gewährleistet sei. Unklar blieb, ob der Anschlag dem Minister selbst galt oder seine Anwesenheit in dem Hotel nur zufällig war. (apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Erdbeben in Italien13:28
Österreich spürte BebenÜber 1.000 Menschen meldeten Erdstöße - sogar bis Linz und Wien spürbar
