Mullen will Lager in Guantanamo schließen:
Rechtlich komplizierte Fragen noch offen
- Image laut US-Generalstabschef dadurch geschädigt
- Von hunderten Häftlingen bislang nur einer verurteilt
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Der ranghöchste US-Militär hat sich für die Schließung des umstrittenen Gefangenenlagers Guantanamo auf Kuba ausgesprochen. Das Gefängnis für Terrorverdächtige habe das internationale Ansehen der USA beschädigt, sagte US-Generalstabschef Mike Mullen bei einem Besuch der Anlage.
Die Schließung von Guantanamo würde jedoch viele komplizierte rechtliche Fragen aufwerfen, die außerhalb seiner Kompetenz lägen. Im Lager seien "sehr, sehr schlechte Menschen" inhaftiert, die schwerste Verbrechen begangen hätten.
Viele Länder, darunter auch Verbündete, haben die USA wiederholt aufgefordert, Guantanamo zu schließen. In dem Lager werden seit sechs Jahren mehrere hundert Terrorverdächtige festgehalten, von denen bisher nur einer verurteilt wurde. Nach Auffassung von Menschenrechtsgruppen wird mit Guantanamo das Völkerrecht verletzt, weil Beschuldigten trotz der langen Haft nicht der Prozess gemacht wurde. (apa/red)
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