Autoverbot in ewiger Stadt wegen Smog: Fahrerlaubnis nur mit richtigem Kennzeichen
- Abwechselnd gerade und ungerade Nummern erlaubt
- Fahrverbot gilt jeden Donnerstag von 15 - 21 Uhr

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für Umweltverpester
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Von CO2-Steuer über Licht am Tag bis Citymaut
Gegen die zunehmende Luftverschmutzung ergreift die römische Stadtverwaltung wieder zur Gegenwehr: Ab sofort bis Ende März dürfen jeden Donnerstag zwischen 15.00 und 21.00 Uhr abwechselnd nur Autos mit geraden oder ungeraden Kennzeichen fahren. Mopeds und Motorräder sind von dem Verbot nicht betroffen. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Strafe von 68 Euro rechnen. Die Maßnahme wurde beschlossen, nachdem die Smogalarm-Werte immer wieder überschritten wurden.
"Die Einschränkung des Privatverkehrs ist eine schmerzhafte, aber notwendige Maßnahme", sagte der römische Bürgermeister, Walter Veltroni. Seine Initiative wurde von den Umweltschutzorganisationen begrüßt. Autofahrerverbände kritisierten dagegen die Initiative. "Es gibt andere Wege, um die Luftverschmutzung zu bekämpfen", betonten sie.
Situation in Mailand
Auch Mailand macht gegen den zunehmenden Smog mobil. Dort ist die City-Maut "Ecopass" für umweltbelastende Fahrzeuge in Kraft. Wer mit einem Auto des Typs Euro 1 oder einem Dieselfahrzeug der alten Generation ins Zentrum will, muss zwischen zwei und zehn Euro zahlen. Für Bewohner der Innenstadt gibt es Ausnahmeregelungen. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, muss mit Strafen bis zu 70 Euro rechnen. (APA/red)
