Böse Überraschung, Ankündigung inklusive:
Einbrecher informiert Bestohlene via SMS
- Eiskalte Botschaft: "Ein Geschenk wartet auf Euch"
- Krimineller erbeutete Schmuck für rund 9.000 Euro
·Mit dem Handy auf Verbrecherjagd gehen
Bostoner Polizei setzt auf SMS-fähige Hilfssheriffs
·Polen: SMS-Training kostet Busfahrer Job
38.000 Kurznachrichten via Diensthandy versandt
·Illegale Einwanderer via SMS begrenzbar?
Pilotversuch stößt in London auf heftige Kritik
·Erfolgskurs für SMS noch nicht zu bremsen
620 Milliarden im ersten Quartal 2007 verschickt

Mit einem gemeinen Scherz hat sich ein Einbrecher in Saudi-Arabien verabschiedet. Erst brach er in das Haus von Abid al-Said in der Hafenstadt Dschidda ein und stahl sein Geld sowie die Juwelen der Ehefrau. Dann schickte er der Ehefrau mit dem Mobiltelefon per SMS die Botschaft: "Ein Geschenk wartet auf Euch".
Das Ehepaar, das sich zum Zeitpunkt des Einbruchs für die islamische Pilgerfahrt ("Hadsch") in Mekka aufhielt, glaubte an einen harmlosen Scherz und maß der SMS daher keine weitere Bedeutung zu. Was mit der SMS gemeint war, stellten sie erst nach ihrer Rückkehr fest, wie die saudische Zeitung "Okaz" berichtete. Der gestohlene Schmuck hat nach Angaben der Zeitung einen Wert von über 50.000 Rial (rund 9.000 Euro). Woher der Einbrecher die Mobilnummer der Frau hatte, will die Polizei nun herausfinden. (apa/red)
