3D-Plasma-Geräte für HDTV marktreif:
Samsung stellt erste Modelle auf der CES vor
- Dreidimensionales Vergnügen nur mit Brille möglich
- Europa-Termin für neue Modelle derzeit nicht bekannt
·Altbekanntes endlich
günstig realisierbar?
Laser-Fernseher bereits in zwei Jahren marktreif
·Flachbild verdrängt auch Rückprojektoren
Großformat und Preis- verfall ebnen Siegeszug
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'Preisschere' bei Fernseh-konsum der letzten Jahre

Samsung stellt mit den Produktlinien "Series 4" und "Series 5" die ersten 3D-tauglichen Plasma-HDTV-Fernsehgeräte auf der laufenden Customer Electronics Show (CES) vor. Besonders die "Series 4" richtet sich nach Angaben des Herstellers auch an Durchschnittskonsumenten, denen sie einen kosteneffizienten Einstieg ins Flachbild-HDTV mit umfangreicher Funktionalität bieten sollen. Texas Instruments stellt auf der CES mit "DualView" für Games eine alternative Anwendungsmöglichkeit für 3D-taugliche Geräte vor.
Samsung engagiert sich besonders im Bereich 3D-tauglicher Fernseher, die es bisher nur bei Geräten auf Basis von Digital Light Processing (DLP) gab. Mit der Umsetzung von 3D-Technologie im Plasma-Bereich werden jetzt die Vorteile von Flachbild-Geräten und 3D-Tauglichkeit kombiniert, so Samsung. Zusätzlich sorgt Blendschutztechnologie bei den Geräten der neuen Serie für tieferes Schwarz und ein verbessertes Kontrast-Verhältnis. Der bislang einzige Mitbewerber im Bereich 3D-tauglicher HDTV-Geräte Mitsubishi bleibt vorerst dem DLP-Bereich treu, auf der CES wird ein neues Modell mit einer Bildschirmdiagonale von 73 Zoll vorgestellt.
Um mit den 3D-tauglichen Fernsehgeräten entsprechende Filme auch wirklich genießen zu können, sind zusätzlich passende 3D-Brillen erforderlich. Das Angebot geeigneter Filme ist zwar noch begrenzt, eine Ausweitung wird aber erwartet. Texas Instruments, treibende Kraft hinter 3D-tauglicher DLP-Technologie, stellt indes auf der CES eine alternative Anwendung 3D-fähiger DLP-Geräte vor. DualView ermöglicht ebenfalls durch spezielle Brillen, dass bei Video-Games zwei Spieler auf dem gleichen Bildschirm unterschiedliche Ansichten sehen. Diese Darstellungen sind zwar nicht dreidimensional, aber natürlich doppelt so groß wie bei einem entsprechend geteilten Bildschirm.
Die ersten 3D-tauglichen Samsung-Plasmafernseher der Series 4 mit drei HDMI-Anschlüssen werden im März 2008 auf den amerikanischen Markt kommen. Zunächst gibt es Modelle mit 42 sowie 50 Zoll Bildschirmdiagonale. Auch die Series 5 startet im März in den USA und bietet zusätzlich einen USB-2.0-Port. Die ersten Modelle werden mit Bildschirmdiagonalen von 50 sowie 58 Zoll aufwarten. Samsung gibt an, noch keine konkreten Termine für einen Europa-Start der 3D-Plasma-Fernseher zu haben. Mitsubishi vertreibt eigenen Angaben zufolge im deutschen Sprachraum derzeit keine Fernsehgeräte. (pte/red)
