MIP-Chef Hans Haider im NEWS-Interview:
"Rückkauf der MEL-Papiere Schwachsinn"
- Denkt trotz aller Probleme nicht an einen Ausstieg
- "Erwarte, dass Gerichtsverfahren eingestellt wird"
In der neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS spricht der Chairman der Meinl International Power, Hans Haider, erstmals über die Meinl-Affäre. Haider: "Der Rückkauf der MEL-Papiere war ein Schwachsinn."
Haider zu Überlegungen nach den Turbulenzen der vergangenen Monate auszusteigen: "Ich denke nicht an einen Ausstieg. Auch ich frage mich, wieso ich mir das angetan habe. Aber wenn man eine Entscheidung trifft, dann kann man, wenn Schwierigkeiten auftreten, nicht sagen, jetzt vergesst mich." Betroffen sei er, weil der Name Meinl beschädigt sei. Zum jüngst eröffneten Verfahren der Staatsanwaltschaft gegen ihn meint Haider: "Ich erwarte, dass dieses Verfahren eingestellt wird."
Die umstrittenen Aktienrückkäufe beurteilt Haider im NEWS-Interview so: "Ich verstehe nicht, wie man so was machen kann. Das war vollkommen sinnlos." Für die Meinl International Power (MIP) habe er sichergestellt, dass solche Deals nicht vorkommen werden: "Dem Marketmaker ist es verboten, mehr als fünf Prozent minus eine Aktie zu erwerben."
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