Schon jeder Dritte ist für Neuwahlen: Vor allem Junge und SP-Sympathisanten dafür
- NEWS: Zustimmung zu Mehrheitswahlrecht steigt
- Sonntagsfrage: ÖVP mit 37 % vor SPÖ mit 33 Prozent
·IHRE MEINUNG zur anstehenden Wahl!
Wen werden Sie am 28. September 2008 wählen?
·Gusi und Molterer als
unbeliebtes Polit-Duo
Umfrage: Jeweils 42 %
gegen Regierungsspitze
·Ein Jahr is' rum: Rot- Schwarz im Dilemma
Österreicher mit großer Koalition kaum zufrieden
·Scharfe Grünen- Kritik an Gusenbauer
Kanzler wandelt auf den Spuren des Vorgängers
·Die Polit-Tops und Flops des Jahres 2007!
Vom Schweinsbraten zu Eurofighter. KLICKEN
·SPÖ geht vorsichtig ins Wahljahr 2008
Zulegen großes Ziel bei beiden Landtagswahlen

Die neue NEWS-market-Umfrage belegt die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der großen Koalition und den wachsenden Willen zur Veränderung: Zwar ist eine Mehrheit von 58 Prozent gegen vorgezogene Wahlen, aber schon fast jeder Dritte (32 Prozent) spricht sich für Neuwahlen statt Dauerqualen aus. Die Zustimmung ist unter jüngeren Befragten bis 29 Jahre (mit 39 Prozent) und unter SPÖ-Sympathisanten (mit 38 Prozent) überdurchschnittlich hoch.
Auch die Zustimmung zu einem Mehrheitswahlrecht, das eine große Koalition unnötig machen würde, steigt: 61 Prozent sind für die Beibehaltung des Verhältniswahlrechts, aber schon 25 Prozent, also jeder Vierte, ist für ein Mehrheitswahlrecht, das einen klaren Machtwechsel ermöglichen würde.
In der Sonntagsfrage weist das market-Institut die ÖVP mit 37 Prozent auf Platz Eins vor der SPÖ mit 33 Prozent aus. Die FPÖ käme derzeit auf 14, die Grünen auf 13 und das BZÖ auf zwei Prozent.
NEWS fragte außerdem danach, welcher Minister im Amt bleiben und welcher ausgetauscht werden soll. Die meiste Zustimmung erreichen Umweltminister Josef Pröll (ÖVP) mit 73 Prozent und Außenministerin Ursula Plassnik (ÖVP) mit 70 Prozent.
Klar im Minus ist Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP), deren Ablöse 47 Prozent der 500 Befragten wünschen, wogegen 44 Prozent für ihren Verbleib sind. Zweiter "Minus-Minister" ist Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ), bei dem 44 Prozent wollen, dass er geht, und 40 Prozent, dass er bleibt.
Die ganze Story lesen Sie im NEWS 2/08!
