Massives ORF-Sparprogramm: Wrabetz
will jeden vierten Führungsjob streichen
- FORMAT: 25 von 100 Top-Posten werden wegfallen
- ORF-Chef hofft aber auf viele "natürliche Abgänge"
·ORF rüstet sich für EU-Gebühren-Prüfung
Verwendung der Fernseh-
Beiträge unter der Lupe
·IHRE MEINUNG: Die ORF Gebühren steigen!
Ist die Erhöhung der Abgaben gerechtfertigt?
·ORF bittet ab Juni '08 kräftig zur GIS-Kasse!
Stiftungsrat beschloss Steigerung um fast 10 %

Das Sparprogramm des ORF wird auch massive Auswirkungen auf die Führungskräfte des staatlichen Rundfunks haben. In einem Interview mit dem Magazin FORMAT sagt ORF-General Alexander Wrabetz: "Wir werden in den nächsten drei Jahren 25 Prozent der 100 Führungspositionen einsparen." Konkret: Jeder vierte Abteilungsleiter-, Bereichsleiter-, und Direktorposten wird gestrichen.
Wrabetz will Kündigungen möglichst vermeiden, kann sie aber auch nicht ausschließen: "Weitgehend sollte das durch natürlichen Abgang und Fluktuation möglich sein." Zoff ist dennoch vorprogrammiert.
Erreichen will der ORF-Chef der Wegfall von 25 Top-Jobs durch eine Strukturbereinigung im Unternehmen, weil die Digitalisierung effizientere Arbeitsprozesse zulasse, wie er im FORMAT sagt. Als Beispiel nennt er eine Zusammenlegung aller Video- und Audio-Archive oder ein einheitliches Rechtemanagement. Wrabetz beobachtet aber auch mit Interesse den Plan der britischen BBC, den Bereich Information zentral für Fernsehen, Radio und Online zu organisieren.
Die gesamte Story finden Sie im aktuellen FORMAT 1-2/2008!

