Um die Steuerreform zu finanzieren: ÖGB-
Chef Hundstorfer ist für Vermögenssteuer
- ÖVP: Andreas Khol will Spitzensteuersatz senken
- FORMAT: Höchstsatz soll erst ab 77.000 Euro greifen

·Steuerreform birgt brandneuen Zündstoff
Koalition streitet sich jetzt über Spitzensteuersatz
ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer und ÖVP-Seniorenbundobmann Andreas Khol präsentieren in der neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins FORMAT ihre Eckpfeiler einer Steuerreform. Hundstorfer fordert zur Finanzierung der Steuerentlastung eine Vermögenssteuer, die 1994 abgeschafft wurde. Hundstorfer im FORMAT: "Diese müsste aber so konstruiert sein, dass nur große Besitzungen oder große Vermögenszugewinne herangezogen werden."
Penionistenobmann Khol hält neben anderen Gruppen eine Entlastung der Leistungsträger für notwendig und plädiert für eine Senkung des Spitzensteuersatzes für Selbstständige auf 43 Prozent. Außerdem, so Khol, sollte der Höchstsatz erst ab einem Jahreseinkommen von 77.000 Euro zur Anwendung kommen. Auch die SPÖ fordert im Zuge der Steuerreform eine Anhebung der Bemessungsgrundlage, die ÖVP lehnt das ab.
Mehr dazu finden Sie im neuen FORMAT 02/08!

