ORF rüstet sich für EU-Gebühren-Prüfung: Verwendung der TV-Beiträge unter der Lupe
- Nutzung zusätzlicher Gebühren-Gelder kein Thema
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Die anstehende Prüfung durch die EU-Kommission beschäftigt derzeit die ORF-Geschäftsführung. Das Verfahren, bei dem demnächst die Verwendung der ORF-Gebühren unter die Lupe genommen werden soll, stand im Mittelpunkt einer Klausur der ORF-Direktoren. Das berichtete Kommunikationschef Pius Strobl.
Die Verwendung der zusätzlichen Gelder, die mit der Gebührenerhöhung ab Mitte Juni in die Kassen des Senders gespült werden sollen, stand laut Strobl nicht auf der Tagesordnung. Die Anpassung der Gebührengelder ist freilich erst dann fix, wenn sich der Publikumsrat und im Anschluss daran voraussichtlich der Stiftungsrat Ende Jänner beziehungsweise Anfang Februar nochmals mit der Angelegenheit befasst haben werden.
Budgetplanung des ORF
Thema war erneut die mittelfristige Budgetplanung des ORF, ein eventueller Beitrag der Geschäftsführung zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage des Senders, etwa durch einen Verzicht auf Leistungsprämien, wurde dabei aber nicht diskutiert. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hatte unlängst im "Kurier"-Interview angekündigt, dass "es von Seiten des Managements einen Beitrag zum Sparkurs geben muss". Dieses Thema müsse in den nächsten Wochen intern diskutiert und gemeinsam mit dem Budget 2008 beschlossen werden, lautete Wrabetz' Devise.
Ebenfalls "noch nicht" thematisiert wurde laut Strobl die Festsetzung eines Ziel-Tagesmarktanteils für die beiden ORF-Programme im laufenden Jahr. Es habe sich bei dem Treffen zwischen dem ORF-Chef und seinen Direktoren um eine "routinemäßige Arbeitssitzung zu Jahresbeginn" gehandelt, sagte der Kommunikationschef.
(apa/red)

