Italiens Fußball wird immer internationaler:
Rekordzahl an Auslandskickern in Serie A
- Nur kleinere Clubs setzen auf heimischen Nachwuchs
- Spitzenreiter ist Inter Mailand mit 22 (!) Legionären
Der italienische Fußball wird immer internationaler. In der laufenden Saison hat die italienische Serie A eine Rekordzahl an ausländischen Spielern unter Vertrag genommen. 203 ausländische Kicker, darunter die Österreicher Alexander Manninger (Siena) und György Garics (Napoli), kicken in der italienischen Top-Liga, durchschnittlich zehn pro Verein, berichtete die römische Tageszeitung "La Repubblica".
Einen Rekord stellt Tabellenführer Inter Mailand mit 22 Ausländern, gefolgt von AC Milan mit 16 Legionären. Nur kleinere Clubs wie Empoli Calcio setzen noch mehrheitlich auf italienischen Nachwuchs.
FIFA-Präsidenten Joseph Blatter hatte kürzlich Inter Mailand wegen der hohen Anzahl an Ausländern kritisiert. Blatter strebt eine Reduzierung der ausländischen Spieler in den europäischen Clubs an und fordert die Einführung der 6+5-Regelung. Demnach sollen mindestens sechs einheimische Spieler, die für die Nationalmannschaft ihres Landes spielberechtigt sind, in der Anfangsformation der Klubs stehen. (apa/red)
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