Schwanenstadt sagt ja zu Lizenz-Abgabe: Vorstand segnet Deal mit Frank Stronach ab
- Vereinbarung mit Magna-Tochter SMI einstimmig
·Frank Stronach lässt Austria nicht im Stich
"Die Austria wird nicht
ins Bodenlose fallen"
·Austria in Zukunft ohne Magna am Ball
Kündigung von Stronach jetzt offiziell bestätigt
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Der SC Schwanenstadt wird seine Bundesliga-Lizenz an Frank Stronachs Magna-Tochter Sport Management International (SMI) abgeben. Die Abgabe hat nun wie erwartet den Vorstand des Red-Zac-Erstligisten passiert. "Die Grundsatz-Vereinbarung wurde einstimmig abgesegnet und daraufhin auch unterschrieben", so SCS-Manager Helmut Nussbaumer zur APA.
Nun fehlt lediglich noch der Sanktus durch die außerordentliche Generalversammlung, die vom Verein für 21. Jänner ins Schwanenstädter Restaurant "Schmankerl" einberufen wurde. Die Hürde sieht Nussbaumer auch nur mehr als Formalakt an. Damit gehen mit Saisonende im Sommer nach nur dreijähriger Zugehörigkeit die Schwanenstädter Lichter im Profi-Fußball aus.
Kooperation mit Vöcklabruck?
Über die jüngste Entwicklung und die Zukunftspläne der Oberösterreicher, die wie die Paschinger ihre Lizenz in ein anderes Bundesland abgeben, wird der Verein bereits am Samstag eine Informationsveranstaltung abhalten. Nussbaumer schwebt eine Kooperation mit dem Lokalrivalen FC Vöcklabruck, der in der Regionalliga Mitte als überlegener Tabellenführer vor dem Aufstieg steht, vor.
Die Schwanenstädter hatten vor der Abstimmung im Vorstand in nur zwei Gesprächsrunden Einigung mit SMI-Geschäftsführer Ernst Neumann über die Abtretung der Bundesliga-Lizenz erzielt. Wie viel Geld von der Stronach-Quelle ins Hausruckviertel geflossen ist, darüber vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Stronach, der den Ostliga-Zwölften SV Wienerberger im Süden Wiens übernommen hat, möchte seinen Hollabrunner Fußball-Akademikern eine Bundesliga-Bühne und Zukunftsperspektiven bieten.
(apa/red)
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