Hahnenkammrennen in Kitzbühel gesichert:
Diesmal auch genug Schnee für die Abfahrt
- Rennpisten bei Schneekontrolle in perfektem Zustand
- Drei Wochen Dauerfrost helfen bei der Präparierung

·Svindal will noch
im Jänner Skifahren
"Ich fahre jeden Tag Ski -
leider nur im Kopf!"
·Weltcup-Resultate der Saison 2008/2009
KLICKEN: Alle Termine und Rennen des Winters
·Gesamtweltcup der Herren: Wer gewinnt?
UMFRAGE: Svindal, Raich
oder eine Überraschung?
Die 68. Auflage er traditionellen Hahnenkammrennen in der kommenden Woche sind gesichert. Das hat die offizielle Schneekontrolle durch den Deutschen FIS-Delegierten Peter Krogoll in Kitzbühel ergeben. Im Gegensatz zum Vorjahr, als wegen Schneemangels und des Orkans Kyrill nur zwei Slaloms durchgeführt werden konnten, wird es in der kommenden Woche das Originalprogramm geben.
"Der FIS-Kontrollor Krogoll, der bei der Abfahrt auch technischer Delegierter sein wird, hat die Pisten abgenommen und war begeistert", erklärte OK-Chef Michael Huber im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. Sofort in Anschluss an die Streckenbesichtigung am Hahnenkamm informierte Krogoll FIS-Herren-Chef Günther Hujara telefonisch.
"Wir hatten zuletzt drei Wochen Dauerfrost, dadurch konnten wir schon vor Weihnachten mit der Präparierung beginnen, so früh wie noch nie", sagte Huber. Nun sind die Rennpisten gesperrt, 50 Arbeiter sind derzeit im Einsatz. Auch eine Abordnung des Bundesheeres kommt zur Unterstützung. "Bis zum Wochenende wollen wir komplett fertig sein, inklusive aller Sicherheitsvorkehrungen", sagte der OK-Chef.
Durch den Schneemangel im Vorjahr versuchten die Kitzbüheler mit 3.000 Tonnen Schnee vom Großglockner die Abfahrt zu retten. Doch der Orkan Kyrill, der eine Woche vor den Rennen über die Piste gefegt war, fraß den ganzen Schnee weg. Die Speed-Bewerbe mussten abgesagt werden, als Ersatz gab es nur zwei Slaloms, die jeweils der Schwede Jens Byggmark gewann. "Diese Aktion kostete uns im Vorjahr 400.000 Euro", erzählte Huber.
(apa/red)
