Entscheidung der USA ausständig: Eisbären wegen Klimawandel als bedroht einstufen?
- Amerikaner wollen mehr Forschungsdaten sehen
- Schmelzendes Packeis für Eisbären sehr gefährlich
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Die USA haben die Entscheidung aufgeschoben, ob sie Eisbären wegen des Klimawandels als bedrohte Tierart einstufen sollen. Als Grund nannten sie, dass noch zu wenige Forschungsdaten vorlägen. Dem grönländischen Rundfunk KNR zufolge ist es das erste Mal, dass die Amerikaner darüber zu entscheiden haben, ob eine Tierart infolge des globalen Klimawandels als bedroht einzustufen ist oder nicht.
Experten sehen das schmelzende Packeis für die Gattung als besonders problematisch an: Eisbären sind ohne die Eisdecke gezwungen, auf das Festland auszuweichen. Dort sind sie aber als Jäger weniger effektiv. Wenn sie ihrer Beute, vor allem Seehunden, zu weit nachschwimmen müssen, laufen Eisbären Gefahr zu ertrinken.
(apa/red)
