Sonntag, 13. Jänner 2008

Nächste Nahost-Station von George Bush: Bahrain und Vereinigte Arabische Emirate

  • US-Präsident besuchte stationierte fünfte US-Flotte
  • Wirbt um Unterstützung im Nahost-Friedensprozess

US-Präsident George W. Bush hat die in Manama im Golfstaat Bahrain stationierte 5. US-Flotte besucht. Der Zwischenfall mit iranischen Schnellbooten im Persischen Golf sei bei den Gesprächen mit den US-Admirälen nicht thematisiert worden, sagte Bush-Sprecherin Dana Perino im Anschluss.

Vor Kurzem hatten sich fünf Schnellboote der iranischen Revolutionsgarden in der Straße von Hormus drei amerikanischen Marineschiffen nach Darstellung des Pentagons bedrohlich genähert. Die US-Besatzung habe kurz davor gestanden, die Boote unter Beschuss zu nehmen, als sie plötzlich abdrehten. Aus iranischer Sicht wurde der Vorfall von den USA übertrieben dargestellt.

Bush reiste danach nach Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) weiter. Er will dort wie zuvor schon in Kuwait und Bahrain um Unterstützung für den Nahost-Friedensprozess und eine gemeinsame Strategie gegen den Iran werben sowie in einer Rede seine Position zur Bedrohung durch den islamistischen Terror und den Problemen im Nahen Osten nochmals darlegen. (apa/red)

13.1.2008 09:14