Rebellen drohen Sri Lanka mit Bürgerkrieg: LTTE will dennoch Vermittler im Land sehen
- Bemühungen um Einhaltung des Waffenstillstands
- Regierung hatte zuvor LTTE-Ausmerzung angekündigt

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Regierung kündigte alten
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Splittermine trifft Konvoi nahe Colombo-Flughafen
In Sri Lanka haben die tamilischen Rebellen nach der Aufkündigung des Waffenstillstands durch die Regierung mit einem offenen Bürgerkrieg gedroht. Sollte die Führung in Colombo einen solchen Konflikt provozieren, würden sich die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) dem stellen, sagte ein Vertreter der Gruppe der Nachrichtenagentur Reuters. Die Regierungstruppen werde dann das gleiche Schicksal ereilen wie vor etwa zehn Jahren, sagte er weiter unter Anspielung auf die blutigsten Kämpfe in dem etwa 25-jährigen Konflikt.
Gleichzeitig riefen die Rebellen die norwegische Vermittlermission auf, trotz der jüngsten Zuspitzung des Konflikts weiter im Land zu bleiben. Sie würden sich bemühen, alle Bedingungen des Waffenstillstandsabkommens zu erfüllen.
Die Regierung hatte vergangene Woche den brüchigen Waffenstillstand mit der LTTE aufgekündigt und erklärt, die Rebellen mit Gewalt ausmerzen zu wollen. Schon zuvor hatten beide immer wieder gegen das Abkommen verstoßen. Seitdem der Waffenstillstand aufgekündigt wurde, hat die Gewalt in dem südasiatischen Land jedoch zugenommen. Allein in diesem Zeitraum kamen etwa 150 Menschen ums Leben. Die norwegischen Vermittler, die den Waffenstillstand überwachen sollten, bereiteten daraufhin ihre Ausreise vor.
(apa/red)
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