Mittwoch, 9. Jänner 2008

Mindestens drei Tote bei Tornados in USA: Derzeit ungewöhnlich hohe Temperaturen

  • Mittlerer Westen: 40 Wirbelstürme in wenigen Tagen
  • Nun Angst vor starken Regenfälle und Überflutungen

Bei einer Serie von Tornados im mittleren Westen der USA mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Im Bundesstaat Missouri wurden etliche Häuser und Wohnwagen zerstört, berichtete der Nationale Wetterservice. Dort sowie in Arkansas, Illinois und Wisconsin seien seit Wochenbeginn insgesamt 40 Tornados registriert worden. Ursache sind die derzeit ungewöhnlich hohen Temperaturen in der Region.

In Missouri wurden demnach zwei 53 und 85 Jahre alte Frauen getötet, am Tag danach gab es ein weiteres Opfer. Hunderte Menschen hätten in Notunterkünften übernachtet, hieß es weiter. In einigen Orten sei der Strom ausgefallen. In den nächsten Tagen werde nicht mit weiteren Tornados gerechnet, allerdings könne es in Folge der starken Regenfälle nun zu Überflutungen kommen.

(apa/red)

9.1.2008 08:49