Bombenanschlag nahe Hauptstadt Beirut:
Drei UNO-Soldaten wurden schwer verletzt
- Bombe detonierte neben UN-Sicherheitsfahrzeug
- 2 irische Soldaten & 2 libanesische Zivilisten verletzt
·Innenpolitische Krise im Libanon zugespitzt
Echte Machtteilung oder Sturz in den Abgrund
·Syrische Kehrtwende
in Libanon-Krise
Keine Zusammenarbeit mit Frankreich mehr
·Arabische Liga hilft in Libanon-Krise
Mussa will in Beirut Drei-
Stufen-Plan vorstellen
Bei einem Sprengstoffanschlag auf einen Konvoi der UNO-Friedenstruppe im Libanon sind zwei irische Soldaten und zwei libanesische Zivilisten verletzt worden. UNO-Mitarbeiter und Augenzeugen berichteten, der Sprengsatz sei nahe der südlibanesischen Hafenstadt Sidon neben einem Geländewagen der UNIFIL-Truppe detoniert. In ersten Berichten war von drei verletzten Spaniern die Rede gewesen.
Es war der dritte Anschlag auf die Friedenstruppe seit sie nach dem Krieg zwischen Israel und der schiitischen Hisbollah im Sommer 2006 vergrößert worden war. Im Juni 2007 waren im Libanon sechs spanische UN-Soldaten einem Anschlag zum Opfer gefallen.
Sicherheitsvorkehrungen erhöht
Die UNIFIL hatte ihre Sicherheitsvorkehrungen in der vergangenen Woche erhöht, nachdem eine Drohung des Anführers des Terrornetzwerks Al Kaida, Osama bin Laden, gegen die Truppe veröffentlicht worden war. Derzeit umfasst die Truppe mehr als 13.000 Blauhelme. Nach dem Abzug eines größeren Kontingents aus Irland im Oktober 2007 sind noch einige irische Führungsoffiziere im Libanon.
(APA/red)
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