Neue Luftangriffe im Nachbarland: Tschad bombardierte ein Rebellenlager in Darfur
- Lager befand sich an Grenze zwischen den Ländern
- Bisher 200.000 Unschuldige bei Kämpfen getötet
·Tschad: Franzosen sind in Paris gelandet
Nach Urteil in versuchter Kindesentführung
·NEWS-REPORTAGE: Alptraum-Land Tschad
Flüchtlingselend, Kinder- sterben und Bürgerkrieg
Die Luftwaffe des Tschad hat ein Rebellenlager im Nachbarland Sudan bombardiert. Ziel des Angriffes waren nach Angaben der tschadischen Armee Aufständische in der sudanesischen Krisenregion Darfur. Das Lager der aus dem Tschad stammenden Rebellen befand sich demnach bei Geneina in der Nähe der Grenze zwischen den beiden Ländern.
Es seien zwei Hubschrauber und ein Flugzeug zum Einsatz gekommen. Ein weiterer Luftangriff auf tschadische Rebellen sei in der selben Gegend bereits zuvor geflogen worden. Dabei wurden nach Angaben der sudanesischen Armee drei Zivilisten getötet und vier weitere verletzt.
In Darfur im Westsudan kämpfen seit Februar 2003 Aufständische gegen regierungstreue Milizen. Nach UNO-Schätzungen starben dabei bisher mindestens 200.000 meist unbeteiligte Menschen, mehr als zwei Millionen weitere flohen.
Im Tschad sollen heuer im Rahmen einer EU-Truppe zum Schutz von Flüchtlingen auch 160 österreichische Soldaten stationiert werden. Der schon für Dezember geplante Start der EU-Mission scheitert bisher aber an der Weigerung einiger europäischer Staaten, ausreichende Transportkapazitäten (Hubschrauber) zur Verfügung zu stellen.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
