Kuschel-Orgie in Ägypten: Sarkozys Model- Turtelei kommt bei Franzosen nicht gut an
- Umfragewerte des Präsidenten verschlechtern sich
- Saudi-Arabien verbietet Sarkozy-Besuch mit Bruni
·Neue "First Lady" ist für Frankreich in Sicht
Sarkozy plant Blitzheirat mit Ex-Model für Februar
Acht Monate nach seinem Amtsantritt verschlechtern sich die Umfragewerte von Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy zusehends. Laut einer Befragung für die Tageszeitung "Liberation" sank die Beliebtheit des Präsidenten seit Anfang Dezember um zwei Prozentpunkte auf 54 Prozent. Knapp zwei Drittel der Befragten waren nach seinem Ägypten-Urlaub mit der Sängerin Carla Bruni der Ansicht, der konservative Staatschef stelle sein Privatleben zu sehr zur Schau. Saudi-Arabien verbietet unterdessen, dass Sarkozy zum Besuch in dem streng muslimischen Land mit Bruni anreist.
Drastischer war eine Umfrage der Zeitung "Le Parisien" am Vortag ausgefallen: Demnach haben nur noch 48 Prozent der Franzosen Vertrauen in Sarkozy, die wichtigsten Probleme des Landes zu lösen - sieben Prozentpunkte weniger als vor einem Monat.
Saudi-Arabien verbietet Sarkozy-Besuch mit Bruni
Das Herrscherhaus von Saudi-Arabien hat dem französischen Präsidenten Sarkozy indes mitgeteilt, dass er seine neue Freundin Carla Bruni nicht zum Staatsbesuch in Riad mitbringen kann. Zur Begründung hieß es, in dem Königreich gelte das islamische Recht.
Kontakte zwischen Männern und Frauen, die nicht miteinander verheiratet oder verwandt seien, sind in Saudi-Arabien, wo eine besonders puritanische Version des sunnitischen Islams Staatsreligion ist, generell verboten. Aus Diplomatenkreisen in der saudischen Hauptstadt hieß es, Sarkozy habe zugesagt, ohne seine Freundin zu seinen Gesprächen mit König Abdullah zu reisen.
(APA/red)
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