Sonntag, 13. Jänner 2008

Seen auf gefrorenem Bode: Teile Kärntens nach sintflutartigen Regenfällen überflutet

  • Keller unter Wasser, Überflutungen auf vielen Straßen
  • Lage nach Schneefällen ist wieder leicht entspannt

Wegen der ungewöhnlichen Wetterlage ist es in Teilen Kärntens zu etlichen Überflutungen gekommen. Vor allem im Bezirk Hermagor standen viele freiwillige Feuerwehren im Dauereinsatz. Grund für die Überschwemmungen war der gefrorene Boden, der ein Versickern der zum Teil starken Regenfälle verhinderte. Zahlreiche Keller standen unter Wasser, etliche Straßen wurden überflutet. Da in der Nacht der Regen teilweise in Schneefälle übergegangen ist, hat sich die Lage leicht entspannt.

Die Feuerwehr und die Exekutive befürchteten, dass sich die Situation noch verschärfen könnte. Meteorologen hatten für die Nachtstunden weitere ausgiebige Niederschläge angekündigt. Besonders betroffen war die Gemeinde Kötschach-Mauthen, wo die freiwilligen Helfer im Dauereinsatz standen. Auf dem gefrorenen Untergrund bildeten sich zahlreiche kleine Seen.

Aquaplaning auf den Straßen
Wegen der Überflutungen kam es weiters zu Verkehrsbeeinträchtigungen durch starkes Aquaplaning. Betroffen waren insbesondere die Gailtalstraße (B 111) zwischen Kötschach-Mauthen und Hermagor, die Würmlacher Landesstraße (L 21) zwischen Mauthen und Dellach sowie die Schattseiten Landesstraße (L 24) zwischen Dellach und Griminitzen. (APA/red)

13.1.2008 10:45