Neuer Verdacht bei Missbrauchsprozess in Linz: Hat auch Ehefrau Kinder geschändet?
- Anklage lautet auf Beischlaf mit mindestens 5 Kindern
- Mann drohen bei Verurteilung maximal 10 Jahre Haft
·ÖVP: Härtere Strafen
bei Kindesmissbrauch
Oppositionsparteien und SPÖ unterstützen Vorstoß
·Fall von "Baby Luca" im Behördendickicht
Anzeigen bei Staats- anwaltschaft Korneuburg
Der Missbrauchsprozess gegen ein Ehepaar ist im Landesgericht Linz unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt worden. Der 38-jährige Angeklagte soll sich an mehreren Kindern vergangen haben, eines der mutmaßlichen Opfer hat auch schwere Vorwürfe gegen seine 33-jährige Frau erhoben. Ein Urteil wird im Februar erwartet.
Die Anklage lautet auf Vergewaltigung und Beischlaf mit Unmündigen, das Ehepaar streitet alles ab. Der Missbrauch soll mindestens fünf Kinder betroffen haben, eines von ihnen dürfte zu Beginn des Übergriffe erst vier Jahre alt gewesen sein. Dem 38-Jährigen drohen bis zu zehn Jahre Haft, zudem wurde ein Antrag auf Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher gestellt.
Am 14. Jänner soll der Prozess mit der Einvernahme weiterer Zeugen fortgesetzt werden. Ein Urteil ist für Mitte Februar geplant. (APA/red)
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