Freitag, 4. Jänner 2008

2 Männer, ein Spiel, ein Ziel

  • STICKLER & HICKERSBERGER.

Der Gipfel der außergewöhnlichen Gentlemen: Der ÖFB-Präsident und sein Teamchef im verbalen Doppelpass über ihre schwierige Beziehung, ihre Triumphe und ihre Niederlagen.

NEWS: Herr Präsident, Herr Teamchef, Sie werden als das Leading Couple unserer EM im kommenden halben Jahr wohl mehr Zeit miteinander verbringen als mit Ihren Ehefrauen …
Hickersberger: Einspruch! Friedrich, du wirst mir bitte nicht böse sein, wenn ich hoffe, dass ich meine Frau öfter sehe als meinen Präsidenten.
Stickler: Stattgegeben. Ich hoffe, dass der Josef viel mehr Zeit mit den Spielern verbringt als mit mir. Für mich geht es ja in erster Linie darum, die EM organisatorisch auf die Reihe zu kriegen.
NEWS: Wie kann man sich Ihre Partnerschaft vorstellen?
Stickler: Ich habe großen Respekt vor seiner Zielstrebigkeit und seiner Belastbarkeit. Dem Druck, dem er im letzten halben Jahr ausgesetzt war, hätten nicht viele standgehalten.
NEWS: In manchen Momenten hatte man den Eindruck, dass Sie einander nur noch wenig zu sagen haben …
Hickersberger: Es ist ganz normal, dass der Chef bei ausbleibendem Erfolg ernste Fragen stellt, das wird von außen überbewertet.
Stickler: Es geht ja eigentlich auch weniger um unsere Beziehung als um unser gemeinsames Ziel – und das heißt Viertelfinale.
NEWS: Ihr Mienenspiel wirkte teilweise schon ziemlich düster.
Stickler: Nach einer Niederlage kann man eben nicht mit einem Lachen auf den Lippen die Welt erklären. Da schaut man eben ein bisschen bewölkt.
Hickersberger: Und ich rede nach Niederlagen eher langsam, weil ich versuche, statt Blabla doch irgendwie Sinn zu vermitteln. Aber wahrscheinlich ist das in Österreich sehr schwierig.

Das ganze Gespräch lesen Sie im neuen NEWS

4.1.2008 12:11