Eine Frau für jedes Parkett

DAS JAHR DER CLAUDIA STÖCKL. Zwischen Opernball, ,Dancing Stars und Studio: Der große Durchbruch der ORF-Beauty.
Die berühmte Ruhe vor dem Sturm ist ihr ins Gesicht geschrieben. Gelassen, aber überglücklich erzählt die Ö3-Moderatorin von bevorstehenden Großereignissen. An der Seite von Alfons Haider und Barbara Rett wird sie Ende Jänner den Opernball moderieren, Anfang Februar ihr Dancing Stars-Debüt geben und in den Verschnaufpausen an ihrem Roman-Erstling einer Liebesgeschichte arbeiten.
Privat ist das Happy End in trauter Zweisamkeit noch nicht in Sicht: Seit drei Jahren ist die große Blonde Single. Was das Exmodel allerdings wenig irritiert: Ihr Leben ist schließlich abwechslungsreich genug.
NEWS: Die Sterne scheinen gut für Sie zu stehen. Schon das Jahreshoroskop gelesen?
Claudia Stöckl: Natürlich! Ich bin Schütze Aszendent Zwilling, für mich war ja bereits 2007 ein fulminantes Jahr. Das hat mit dem 10 Jahre Frühstück bei mir-Fest begonnen, ist weitergegangen mit tollen Reisen und schönen Begegnungen, dann kam mein Schreibseminar im September, das wegweisend war, und klang aus mit der Entscheidung, dass ich den Opernball moderieren werde. 2008 soll schwieriger für mich werden. Was ich tun werde, wird mit großen Anstrengungen verbunden sein. Ich hab natürlich auch schon mit Gerda Rogers geredet. Sie meinte, der Jänner wird extrem stressig aber für diese Prognose hätte ich sie gar nicht gebraucht (lacht).
NEWS: Am 8. 2. beginnt die vierte Staffel von Dancing Stars. Sie haben ja schon mächtig Ehrgeiz entwickelt
Stöckl: Ja, ich habe bereits Tanzstunden genommen, aber vorrangig um für die Ballsaison fit zu sein. Bei der Finalparty von Dancing Stars 3 habe ich jemanden kennen gelernt, der sehr gut tanzen kann, im Herbst ging es dann los. Mein Ehrgeiz beschränkt sich aber nicht auf das Gewinnen, ich will einfach eine Sicherheit
haben. Ich will mich einfach nicht zum Clown machen. Alle Tänze folgen einem gewissen Regelwerk, und es begeistert mich, in dieses Universum vorzudringen. Ich bin ja auch sonst eine Perfektionistin.
NEWS: Aber Tanz ist auch sehr körperlich. Gehen Sie gerne so nahe auf Tuchfühlung?
Stöckl: Ich habe meinen Trainingspartner Matthias so gerne, da ist das gar kein Problem. Aber es ist sicherlich komisch, seinen Unterleib eng so wie man ja zum Beispiel einen Tango richtig tanzen muss an jemanden zu pressen, den man nicht mag. Wenn man gut tanzt, ist man eine Einheit. Und ich genieße es, mich führen zu lassen. Für eine Frau, die permanent Flugzeuge und Züge erreichen muss, eins mit ihrem Terminkalender ist und sich durchsetzen muss, ist das äußerst angenehm. Einmal einfach nicht zuständig zu sein, das ist herrlich! Die Frau zu sein ist beim Tanzen einfach viel besser. Sonst natürlich auch.
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PLUS: ZEHN DANCING STARS IM CHECK. Marika Lichter, Siegerin der 1. ,Dancing Stars- Staffel, bewertet ihre Nachfolger am Parkett.
