Schweizer Klassiker eröffnen Jahr 2008:
Raich & Co. zu Gast in Adelboden & Wengen
- Coach Höflehner: "Highlight gleich zu Jahresbeginn"
- Hermann Maier großer Abwesender in Adelboden

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Die Ski-Herren starten auf Schweizer Boden ins neue Jahr. Am Wochenende stehen in Adelboden auf dem Chuenisbärgli die Technik-Klassiker auf dem Programm, am Samstag der Riesentorlauf und am Sonntag der Slalom. Direkt danach geht es mit den Schweizer Weltcup-Wochen mit dem nächsten Klassiker in Wengen auf dem Lauberhorn weiter, wo eine Super-Kombi (11. Jänner), eine Abfahrt (12. Jänner) und ein Slalom (13. Jänner) folgen.
In Adelboden wartet auf Gesamt-Weltcup-Leader Benjamin Raich, der den Riesentorlauf 2006 und 2007 für sich entschieden hat, und seine Kollegen einer der selektivsten Hänge des Weltcups. "Riesentorlauf und Slalom in Adelboden sind sehr schwierige Rennen. Aber sie zählen auch zu den schönsten Rennen des Weltcups. Der Hang und die tolle Stimmung machen Adelboden gleich zu Jahresbeginn zu einem echten Highlight", weiß ÖSV-Technik-Cheftrainer Christian Höflehner.
Die Stimmung rund um die Piste mit den Schlüsselstellen Kanonerohr, Schnittenmedli sowie dem extrem steilen Zielhang wird auch diesmal prächtig sein. Denn sie Schweizer Ski-Herren haben dank Marc Gini, Daniel Albrecht und Didier Cuche bereits vier Saisonsiege auf dem Konto. Und vor einem Jahr hatte in Adelboden Marc Berthod für schweizerische Begeisterungsstürme gesorgt, mit Startnummer 60 und nach Platz 27 im ersten Durchgang durfte sich Berthod als Sensationssieger des Slaloms feiern lassen.
Maier fehlt in Adelboden
Der dreifache Adelboden-Gewinner Hermann Maier lässt Adelboden aus und bereitet sich auf die Speed-Rennen in Wengen und Kitzbühel vor. Dafür gibt Rainer Schönfelder, Adelboden-Slalom-Sieger 2004, nach seinem schweren Sturz in Bad Kleinkirchheim ein Comeback. Den Österreichern liegt Adelboden sehr gut, in den vergangenen zehn Jahren gab es in 14 Rennen (10 Riesentorläufe, 4 Slaloms) sieben Siege.
Raich greift sogar nach dem dritten RTL-Sieg in Adelboden in Serie. Das ist bis dato nur zwei Läufern gelungen, Maier (1998, 1999, 2001 - 2000 kein RTL) sowie dem Schweden Ingemar Stenmark, der von 1979 bis 1982 sogar viermal in Serie triumphiert hatte.
Die Piste in Adelboden ist rennfertig. Und auch auf dem Lauberhorn in Wengen sind die Strecken in idealem Zustand. FIS-Renndirektor Hans Pieren nahm neun Tage vor den Rennen die Schneekontrolle vor und gab grünes Licht. Der Aufbau der Schneedecke sei ideal und die Sturzräume sowie die Zuschauerzonen so gut eingeschneit wie schon lange nicht mehr, sagte der Wengener Rennleiter Urs Näpflin. Der Slalomhang wurde mit Wasserinjektionsbalken bearbeitet, um die geforderte Festigkeit zu erlangen.
(apa/red)
