Ab durch die Wüste: Raphael Sperrer stellt
sich zum dritten Mal dem "Abenteuer Dakar"
- 30. Auflage führt über 15 Etappen & 9.273 Kilometer
- Österreicher möchte "möglichst viel Spaß" haben
·Angst vor Terrorakt: Dakar-Rallye abgesagt
Zum ersten Mal in der Geschichte des Klassikers
·GRAFIK: Strecke der Rallye-Dakar 2008!
Der Verlauf & die Etappen
von Lissabon nach Dakar

Ab Samstag nimmt der Österreicher Raphael Sperrer zum dritten Mal das größte Abenteuer des Motorsports in Angriff. Der Pilot eines Evo-III-Buggy nutzte die letzten Tage vor dem Start der Rallye Dakar, um seinen Koffer zu packen und über die Feiertage Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Aus seinen früheren Antreten habe er vor allem eines gelernt: "Die Vorbereitungen und die Organisation müssen perfekt sein", meinte der Oberösterreicher.
Um die 9.273 Kilometer der Rallye Dakar (5.-20.1.) erfolgreich zu bewältigen, ist vor allem eine gründliche Vorbereitung nötig. "Nach dem Start kann man nichts mehr ändern. Da müssen Beifahrer, Team, Mechaniker und Auto schon perfekt aufgestellt sein", betonte Sperrer. Vor allem für das Mechaniker-Team ist das Wüstenabenteuer eine enorme Herausforderung.
"Härteste, längste und gefährlichste Rallye"
Bei seiner dritten Teilnahme an der Rallye Dakar möchte Sperrer vor allem "möglichst viel Spaß und möglichst wenig Probleme" haben. Das Ziel zu erreichen sei schwer genug. "Das ist die härteste, längste und gefährlichste Rallye der Welt." Das und die spektakulären Landschaften mache auch den speziellen Reiz dieses Rennens aus.
Topfavorit der heurigen 30. Auflage, an der insgesamt 570 Teams teilnehmen, ist Mitsubishi-Pilot Stephane Peterhansel. Sperrer ist der einzige Österreicher in der Auto-Klasse. Bei den Lastwägen sind mit Peter Reif, Andreas Hölzl und Matthias Vetiska drei Österreicher am Start, der am Samstag in Lissabon erfolgt.
(apa/red)
